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DTSTAMP:20260530T110023
SUMMARY:W. A. Mozart
DESCRIPTION:\nWolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Spatzenmesse / Missa in C-Dur\, KV 220\nWiener Sängerknaben\, Mitglieder des Orchesters und des Herrenchors der Wiener Staatsoper\, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle\, Jordi Casals\, Wolfgang Kogert\n\nWolfgang Amadeus Mozart komponierte die „Spatzenmesse“ mit etwa 20 Jahren\, als er die Stellung des Konzertmeisters am Salzburger Hof innehatte.\n\nDie Epoche von Rationalismus und Aufklärung brachte auch in der Kirchenmusik Vorschriften\, die die Abwendung vom barocken Prunk und das Streben nach Sachlichkeit\, Verständlichkeit und nicht zuletzt auch Sparsamkeit in einer gewissen zeitlichen und gestalterischen Schlichtheit in der Kirchenmusik forderten. In Salzburg beschränkte der Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo die feierlichen Messen auf eine Maximaldauer von einer Dreiviertelstunde\, ohne dabei jedoch auf den Einsatz von Trompeten und Pauken zu verzichten. Mozart hatte also die geforderte Kürze und textbetonte Einfachheit mit der notwendigen Pracht zu verbinden. Auf die großen Schlussfugen und kontrapunktische Komplexität wird daher weitgehend verzichtet. Um eine musikalische Geschlossenheit insbesondere in den textreichen Sätzen Gloria und Credo zu erreichen\, arbeitet Mozart mit Reprisenbildungen genauso wie thematischen und motivischen Wiederholungen insbesondere in den begleitenden Orchesterstimmen.\n\nEin spezielles Motiv findet man im Sanctus dieser Messe: Tonwiederholungen mit kurzem Vorschlag von unten (fis-g / h-c)\, die an den Ruf von Spatzen erinnern\, weswegen die Messe später den Namen „Spatzen-Messe“ erhielt. Nicht zufällig beginnen die Spatzen wohl bei „Pleni sunt caeli et terra“ zu zwitschern\, jener Stelle\, die beschreibt\, dass die ganze Schöpfung am Himmel und auf der Erde die Herrlichkeit Gottes preist und vereint in das „Hosanna“ einstimmt.\n\nDie eingänglich und bisweilen fast volkstümliche Komposition\, die feierlich und gleichzeitig eine der kürzesten Messen Mozarts ist\, verbreitete sich rasch und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.\n\nDr.in Maria Helfgott\n\nDirigent: Jordi Casals\nOrganist: Wolfgang Kogert\nChor: Wiener Sängerknaben\, Mitglieder des Herrenchors der Wiener Staatsoper und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle\nOrchester: Mitglieder des Orchesters der Wiener Staatsoper\n\nZelebrant: Peter Schipka\n\nDauer: ca. 70 min (09:15-10:25 Uhr).
DTSTART:20260927T091500
DURATION:P1H10M
LOCATION:Wiener Hofburgkapelle
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