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UID:www.culturall.com-vorst_num37041
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DTSTAMP:20260530T110117
SUMMARY:W. A. Mozart
DESCRIPTION:\nWolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Missa brevis in D-Dur\, KV 194\nWiener Sängerknaben\, Mitglieder des Orchesters und des Herrenchors der Wiener Staatsoper\, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle\, Jordi Casals\, Wolfgang Kogert\n\nDer Großteil des kirchenmusikalischen Schaffens Mozarts entstand in Salzburg\, meist für den Dom. Die Missa brevis in D-Dur ist mit 8. August 1774 datiert\, wann sie erstmals erklang\, ist nicht belegt.\n\nAls „Missa brevis“\, die für die gewöhnlichen Sonntage bestimmt war\, musste sie nicht nur\, wie der Name sagt\, eine von der Aufführungsdauer „kurze Messe“\, sondern auch in der instrumentalen Begleitung reduziert sein. In diesem Fall ist es das „Kirchentrio“\, das in Salzburg im Wesentlichen aus 2 Violinen und Bass / Orgel bestand\, Posaunen konnten die Singstimmen unterstützen.\n\nDie zeitliche Beschränkung bei der Komposition einer Messe ist insbesondere bei den textreichen Sätzen Gloria und Credo eine Herausforderung. Auf Wortwiederholungen\, die sich auch in den wirkungsvollen Schlussfugen finden würden\, verzichtet Mozart hier weitgehend. Stattdessen wird der Text über weite Strecken im homophonen Satz vertont. Umso bewusster werden Einstimmigkeit\, Soli aber auch Imitationen zur Hervorhebung einzelner Textstellen genützt. Im Credo wird beispielsweise die Menschwerdung Christi „Et incarnatus est – et homo factus est“\, nicht nur durch ein einfaches Solo hervorgehoben\, sondern die Niederkunft mit einem Sprung vom Sopransolo in ein Basssolo nachgezeichnet. Die zentrale Textstelle der Auferstehung „Et resurrexit“ wird fröhlich fugiert – mit einer kurzen Imitation durch alle Stimmen\, womit der Text durch vierfaches Erklingen hervorgehoben wird.\n\nKontrapunkt war auch in der Zeit der Aufklärung\, die eine einfache\, verständliche Tonsprache fordert\, noch zentrale Basis der Kirchenmusik. Mozart nützt ihn primär in den Sätzen mit wenig Text\, aber vermeidet auch hier zu komplexe Gestaltungsweisen.\n\nDie D-Dur-Messe fand so guten Anklang\, dass sie bereits 1793 als erste Messe von Mozart im Druck erschien.\n\nDr.in Maria Helfgott\n\n\nDirigent: Jordi Casals\nOrganist: Wolfgang Kogert\nChor: Wiener Sängerknaben\, Mitglieder des Herrenchors der Wiener Staatsoper und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle\nOrchester: Mitglieder des Orchesters der Wiener Staatsoper\n\nZelebrant: Peter Schipka\n\nDauer: ca. 75 min (09:15-10:30)
DTSTART:20270124T091500
DURATION:P1H20M
LOCATION:Wiener Hofburgkapelle
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